Blühende Robinien


In Linden waren sie mir schon aufgefallen, aber sie blühen auch in Göttingen dieses Jahr, scheint’s, wie nie zuvor: die Robinien. Ohnehin wunderschöne Bäume, die ein wenig an Akazien erinnern und deshalb regelmäßig mit ihnen verwechselt werden. Ihre Blüten sind üppig, irgendwo zwischen Kastanien und Goldregen von der Form und Größe, leuchten weiß in der Sonne und verströmen einen wunderbaren, schwer süßen Duft, der vor allem abends die Sinne berauscht – und das nun schon länger als zwei Wochen.
Ich wußte bislang gar nicht, daß es so viele von ihnen gibt. Und kann auch gar nicht genug von ihnen kriegen!

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WordPress Update

So.
Jetzt hab ich in der letzten Stunde gerade mal so eben meine ganzen 4 Blogs auf WP 2.03 upgedated und muß doch mal sehr lobend der Welt mitteilen, daß das völlig stressfrei ablief. Alles funktionierte auf Anhieb, nicht zuletzt dank der wirklich sehr gelungenen Anleitung auf wordpress.de. So macht ein Update Spaß. Daran sollten sich kommerzielle Software-Hersteller ein Beispiel nehmen!
Übrigens lohnt sich meiner Meinung nach auch das Mini-Update von 2.02 auf 2.03. Es sind doch einige Kleinigkeiten, die da ausgebessert wurden, die man direkt bemerkt. Und sei es nur, daß die Permalinks jetzt standardmäßig wieder auf Datum-Postname eingestellt sind.
Ach, und wen es interessiert: von meiner Lieblings-Spam-Killer-Software SpamKarma gibt es jetzt auch eine deutsche Sprachversion.

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Ehrung für Gauß-Sternwarte


oder auch: der Herr Näder macht’s richtig. Der Entrepreneur des Jahres 2003, geschäftsführender Gesellschafter von Otto Bock, sagt so ganz nonchalant, es mache ihm und seiner Familie Spaß, wenn sie mal mithelfen könnten. Mit einem sechsstelligen Betrag will er mit dazu beitragen, daß die Gauß-Sternwarte restauriert wird.
So macht man sich Freunde und hinterläßt seine Spuren im Sand der Zeit.
Daneben macht Göttingens Noch-OB Danielowski seltsamerweise gar nicht so den sonst von ihm gewohnten strahlenden Eindruck.

Gestern auf dem Wall

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Endlich waren wir mal auf dem Wall. Der Wall ist eine von Bäumen gesäumte Befestigungsanlage rund um die Göttinger Altstadt, auf der man wunderschön spazieren gehen kann.
Die großen Kinder waren da schon einmal mit ihrer Grundschullehrerin gewesen. Daher etwas sparsame Reaktion zuerst. Aber als sie dann merkten, daß ihr Papa gar nicht unbedingt dozieren wollte, ließen sie sich drauf ein.
Wir guckten uns das Dach des Kauflands an, das sehr sehr massig wirkt und irgendwann einmal grün werden soll. Anfänge davon sieht man sogar schon. Schade nur, daß man es nicht betreten kann. Ein verchromter Stahlzaun verhindert das wirkungsvoll.
Auf dem Wall ist es selbst bei solcher Dunkelheit wie gestern schön. Den Regen zwischendurch bemerkten wir kaum, weil ihn die hohen alten Bäume weitgehend von uns abhielten. Wegen dem Regen allerdings und auch, weil wir kein Entenfutter mitgenommen hatten, fiel ein längerer Aufenthalt im Cheltenhampark leider aus.
Stattdessen waren wir länger im Alten Botanischen Garten und da besonders gern im Farn-Gewächshaus. Da ist es so warm drin, daß erst mal die Brille beschlägt. Und es wachsen riesige teilweise Jahrzehnte alte Farne darin. Wenn man wieder hinaustritt, friert man unwillkürlich, bei der aktuellen Witterung jedenfalls.

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Sommeranfang ’06

Zweiter Juni.
Nachdem der Tag gestern von heftigen Regenschauern aus vollbedecktem und düsterem Himmel geprägt war, zu Temperaturen zwischen 6° und 10°, beginnt der heutige Tag mit Sonnenschein bei 5°. In der Ebene liegen allerdings schon die Wolken auf der Lauer, um sich nach kurzer Helligkeitsperiode wieder um angemessene Verdunkelung zu kümmern.
Bevor ich aus dem Haus gehe, ziehe ich erst meine Fleece-Jacke, dann meine Regenjacke an, packe die Regenhose ein und ziehe Handschuhe an. Ohne setze ich mich nicht mehr aufs Rad. Habe gestern ohne genug gefroren.
Im Haus ist der Wollpullover wieder das angenehmste Kleidungsstück.
Sommeranfang.

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