Gewitter in Geismar

Sehr allmählich kam es auf sehr breiter Front von Westen.

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Türkisch-Kenner gesucht

Für die Kommentare des Herrn Süleyman Yüzübenli, die er in mittlerweile stattlicher Zahl auf türkisch in meinem Photoblog hinterläßt, z.B. hier, suche ich dringend einen netten Menschen, die diese Kommentare wenigstens einmal durchsehen und am liebsten übersetzen kann.
Sonst werde ich sie demnächst löschen. Denn ich möchte keine Kommentare haben, deren Inhalt mir absolut verborgen bleibt. Ich kenne Herrn Yüzübenli nicht und kann nicht einschätzen, wes Inhalts seine Worte sind. Dafür ist mein Grundvertrauen in die Menschheit nicht mehr unerschüttert genug, auf Dauer.

Also, nochmal: wer zufällig türkisch und deutsch kann und Lust und Zeit hat, ein paar Sätze türkisch ins deutsche zu übersetzen, der melde sich doch bitte bei mir!
Danke!

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Sonntag am Wendebachstausee



Badespaß pur bis zum Gewitter. Plötzlich sah man sich umringt von dräuenden Blumenköhlern am Himmel. Und dann fing’s an zu donnern, der Troß der Badenden setzte sich in Richtung Parkplatz in Bewegung, als es auch schon wie aus Eimern zu schütten begann. Und zu blitzen.
Als wir am Auto ankamen, waren wir durchnäßt und der Schotter vom Weg war uns bis zu den Knien hinauf gespritzt.
Und dann saß man im Auto und schwitzte sofort wieder, während es draußen wirklich heftig krachte und die Straßen in Sturzbäche verwandelte.

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Hase im Gartetal


eine unerwartete und um so erfreutere Begegnung auf dem Radweg zwischen Diemarden und Reinshof.

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Am Wendebachstausee


Gab da früher mal so ne Werbung, die einfach nur sagte: it’s better in the Bahamas.
Wir sagen heute: Es ist noch besser am Wendebachstausee.

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Lauftraining

Damit ich es dieses Jahr endlich mal schaffe, beim Altstadtlauf die 10km zu laufen, habe ich gezieltes Training angefangen. Bei dem Wetter buchstäblich schweißtreibend und erschöpfend. Aber macht auch Spaß und die spürbaren Erfolgserlebnisse sind unmittelbar motivierend.
Am Samstag habe ich zum zweiten Mal Intervall-Training gemacht, immer 5 Minuten locker laufen, dann 3 Minuten einen Tacken schneller. Und das ganze über gut 10 km. Optimal wäre wahrscheinlich, wenn da jemand mit Laktat-Meßgerät neben mir her liefe, um immer den optimalen Laktatwert im Blut zu bestimmen. Na gut, Pulsmesser würde es auch tun. Aber ich habe keinen, auch keine Lust mehr, mit so einem piepsenden Teil rumzulaufen und da ständig drauf zu gucken und mich davon aus dem Rhytmus bringen zu lassen. Nein, ich laufe einfach nach Gefühl. Und das klappt ganz gut so. Wobei ich nach diesen 10 km echt alle war.
Gestern kleine Radtour mit den Kindern und eine langsame Runde im wunderbar friedlichen Wendebachstausee schwimmen. Derweil die Kinder mit dem Schlauchboot auf Gänsejagd waren…
Heute lockerer Dauerlauf. Naja, locker ist relativ. Ruhig und ohne Intervalle, aber bei der schwülwarmen Luft schon am frühen Morgen war es denn doch nicht nur erholsam, sondern trotz geringer Geschwindigkeit ganz schön anstrengend.

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Dauerblitze und Starkregen

Gaaanz langsam nähert sich Wetterleuchten. Über Stunden, so scheint es, baut es sich allmählich zu einem Gewitter auf, bis es dann zwischen drei und vier Uhr plötzlich mit bis dahin nicht gekannter Wucht zu regnen beginnt. Im Dachzimmer hört es sich an, als würde eine Lastwagenladung Kies abgeworfen. Oder Hochgeschwindigkeitshagel. So laut, daß man die zahlreichen Donnerschläge kaum hören kann. Dazu der Eindruck ewigen Dauerblitzens, verteilt auf den ganzen Himmel, ringsum, als sei da eine riesige Neonlampe am Flackern.
Vor dem schon bin ich durch alle Kinderzimmer gegangen und habe die Fenster geschlossen. Trotzdem steht jetzt mein Sohn an meinem Bett und hat Angst. Das hat es jahrelang nicht gegeben.
Der Starkregen ist nach einer Viertelstunde vorbei, das eigentliche Gewitter entfernt sich wieder, der Stroboskop-Himmel scheint aber zu bleiben. Ich schlafe wieder ein.
Morgens um sechs blitzt es wieder. Oder immer noch? Bald darauf die nächste Starkdusche. Ich erinnere mich deutlich, daß es in Göttingen zuletzt vor 9 Jahren so geregnet hat. An Pfingsten 1997 hatten wir innerhalb von 24 Stunden 60 mm…
So viel war es heute Morgen nicht, weil einfach nicht lange genug. Aber die Intensität – zum Fürchten.
Meinen Weg zur Arbeit trete ich unter trockenem Himmel an, aber schon als ich mein Fahrrad aus der Garage hole, scheint eine düstere, zerfaserte Wolkenwand aus dem Leinetal zu uns herauf zu quellen. Und so beginnt es auch schon nach ein paar hundert Metern wieder zu regnen.
Ich stelle mich unter einen Baum, später in den Eingang eines Hauses, schließe spontan Freundschaft mit einer anderen Radlerin, die auch gern zur Arbeit fahren würde, aber auch nicht durchnäßt dort ankommen kann. Wir warten gemeinsam auf das Ende des Schauers und schaffen es dann in die Stadt, bevor der nächste beginnt.
Aufwühlend, so eine Gewitternacht. Immer wieder.

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Um halb 9 schon durchgeschwitzt

Nein, ich meckere nicht über das Wetter. Ich mag den Sommer und ich mag ihn warm. Ein guter Witz war der Wetterbericht im Göttinger Tageblatt heute Morgen. Darin stand: anfangs noch Regen, später schwere Gewitter etc. Dazu in der Realität ein selten so strahlend blauer Himmel und sommerliche Wärme und in der Höhe singende Mauersegler.
Aber was mir den Schweiß aus den Poren treibt, sind zum Beispiel die Hunde eines Nachbarn, die dieser dort im Zwinger hält und die seit irgendwann mitten in der Nacht gebellt haben. So ein kurzes, trockenes, fieses, bösartiges, Aggressionen erzeugendes Bellen, das ich selbst durch Oropax durch noch gehört habe.
Später auf dem Weg in den Kindergarten, in den ich meine Kleine mit dem Fahrrad bringe, an fast jeder Ecke heute ganz besonders rücksichtslose Autofahrer, die uns die Vorfahrt nehmen, den Weg abschneiden oder statt vor der roten Ampel mitten auf dem Fußgänger- und Radfahrerüberweg anhalten. Wenn es ja die Ausnahme wäre, würde man sagen: ok, alle schon etwas überhitzt zur frühen Stunde. Weil es aber ja auch grundsätzlich immer so ist, heute nur eine besondere Häufung, treibt es den Adrenalinspiegel in nicht benötigte Höhen.
Die Achtlosigkeit nimmt immer mehr Überhand, einher gehend mit Rücksichtslosigkeit und Intoleranz. Jeder rennt nicht nur als Ich-AG sondern als Ein-Mann-Schlachthaus durch die Gegend. Ich übrigens auch. Also Obacht!

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