Anleitung zum Kommentieren

Jeder, der im Internetz Photos veröffentlicht, ob im eigenen Photoblog oder in der fotocommunity oder bei flickr oder weiß der Geier, kennt das. Man bekommt erstmal kein feedback. Erst nach einer ganzen Weile, wenn man sich selber bei den NachbarInnen schon die Finger wundgetickert hat mit geistreichen Anmerkungen, kommen einzelne Kommentare. Und mit etwas Glück wird es irgendwann ein stetiger Fluß.
Aber.
Das schlimme sind ja eigentlich nicht die wenigen Reaktionen.
Das schlimme sind die meisten Kommentare selbst.
Wieso?
Weshalb?
Warum?

Martin Gommel, selbst talentierter Photoblogger, interviewte die Photographin und Photobloggerin Mareen Fischinger. In den Kommentaren zu diesem Interview fand ich den entscheidenden Hinweis von Thomas (nicht verlinkt). Der hat nämlich hier gelesen, wie man das richtig macht mit dem Kommentieren.
Und damit nicht genug. Es folgt auch noch ein ungemein unterhaltsames Essay zum Thema, wie man es besser nicht macht. (Ich hab mich kringelich gelacht…)

Am faszinierenden fand ich, daß quasi zeitgleich zu meiner Entdeckung dieser neue Teilbereich der Netiquette an meinem neuesten Bild im Berlin-Blog schon in die Tat umgesetzt wurde.

So sollte das mal Schule machen. Ich bin gern und begeistert dabei.

Kampfeinsätze

Heute Morgen auf dem Weg in die Stadt mußte ich an ihnen vorbei: schwer vermummte Gestalten mit schwerem Gerät waren dabei, Sträucher, Zweige, Äste, ganze Bäume abzusägen und zu schreddern.
Infernalischer Lärm.
Alles so schön kahl hinterher.
Die Kampfeinsätze gegen wilderndes Grün werden fortgesetzt.

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Hinein gesprungen


Da ist es nun also, das 2006.
Ob ich es so recht wollte? Nein, nicht eigentlich. Den ganzen Whynachzwahn endlich hinter mich bringen, das war mir wichtig. Aber daß ich das Jahr 2005 irgendwie aufgebraucht gefunden hätte, kann ich nicht sagen.

Zum Glockenschlag, den Herr T auf seinem digitalen Non-Funk-Armbandwecker ab t -20 ansagte, sprangen wir von der Bordsteinkante auf die Straße auf die Brücke. Wir alle, die wir uns an diesem Abend zusammengefunden hatten.
Das hatte etwas starkes, gutes, ermutigendes.

Und so blicken wir in den qualmenden Himmel, sinnen den künstlichen Sternschnuppen nach und suchen den Weg, unseren Weg, hindurch.

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