Kalter Morgen an der Leine


Bei -12° wird das Radfahren allmählich etwas ungemütlich. Aber: es muß nicht freigekratzt werden und springt problemlos an.

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. hildi

    Krass! Respekt, dass Du noch immer Fahrrad fährst. Ich war heute noch mal etwas spazieren. Aber grundsätzlich bin ich schon sehr lange nicht mehr Rad gefahren. Nun kann ich mich aber auch immer mit dem Berliner Verkehr entschuldigen.

  2. serotonic

    Haha! Ja, da geschieht es mir als Autofahrer doch mehr als recht, dass ich heute morgen mein Auto außen UND innen von einer überraschend dicken Eisschicht befreien musste. Dass das ca. eine 3/4-Stunde in Beschlag nahm, sollte hier auch nicht unerwähnt bleiben. Da wär’ ich mit dem Rad wohl fast zeitgleich angekommen (und wahrscheinlich mit ähnlich gearteten Erfrierungen).

  3. grapf

    Danke für den Respekt! Aber ich hab ja auch nur dreieinhalb Kilometer. Auto kommt sowieso nicht in Frage und an der Bushaltestelle frier ich mir eher noch mehr den A*** ab als auf dem Sattel, denn da ist er gut in Bewegung.
    Und bei angemessener Kleidung gibt’s auch keine Erfrierungen. Ab etwa -15° ist dann wirklich ein Ganzgesichtsschutz angeraten. Aber damit ist’s dann auch kein Problem und man friert vom Gefühl her viel weniger, wenn man sich bewegt, als wenn man im Auto sitzt und das Eis von der Innenscheibe kratzen muß.

  4. kerstin13

    das mag ich sehr, so eine morgenstimmung. ich ziehe bei meiner lebens- und arbeitsweise meist den kürzeren. das heisst, ich bin nachts sehr lange wach und stehe meist nie nie nie vor acht, halb neun auf.
    aber im urlaub, in frankreich, da zieht es mich um spätestens 7uhr aus dem bett und ich muss raus und den sonnenaufgang erleben oder diese besondere stille und atmosphäre, bevor der tag beginnt.
    gekoppelt mit dem frierenden fluss eine spürbare kälte mit klarer, frischer luft, die einem die müdigkeit aus dem körper treibt.
    das du da immer noch ein foto machst – respekt (wo das hier grad das thema ist;)

  5. nickelartist

    aha, das sieht ja wirklich sehr, sehr frostig aus! toller anblick! mir gefallen stimmung und bildausschnitt mit der fluss-kurve. und die frostigen farben!!
    so so, da bist du also “einer von denen”, die jetzt noch mit dem rad unterwegs sind… *gg*
    (wenn ich hier immer die radfahrer sehe, die sogar bei eis und schnee herumradeln, wundere ich mich ja immer darüber…) ;-)
    LG – sandra

  6. grapf

    @Kerstin: früher, als ich auch mal mehr nachts lebte, ging mir das im Urlaub in Frankreich auch immer so. Da hatte ich plötzlich total Lust, so richtig ganz früh aufzustehen.
    Wieso aber sollte ich bei Kälte nicht mehr photographieren? Solang der Akku nicht schlapp macht ;-)

    @nickelartist: jaja, einer von denen bin ich. Meine Kollegen gucken mich im Winterhalbjahr auch immer ganz skeptisch-mitleidig an.
    Wenn es in Göttingen U- und S-Bahn gäbe, wär das was wahrscheinlich was anderes. Weil es hier aber nur popelige Busse gibt, ist es eigentlich gar keine Frage, daß Radfahren viiiel cooler ist. Außer bei Glätte, da ist’s mir seit einigen Stürzen auch zunehmend mulmig.

  7. kerstin13

    lieber grapf, es ist komisch. mit abstand betrachtet und “gelesen” denke ich, dass mir das viel zu kalt wäre stehenzubleiben, kamera raus, vielleicht sogar handschuh ausziehen, foto machen. vielleicht noch eins und noch eins. und das in der eiseskälte.
    aber wenn ich draussen bin, dann merke ich das ja auch nicht. oder es stört nicht.
    interessant, das so zu betrachten.
    jedenfalls fühle ich mich nun wie ein küken im gegensatz zu dir und auch ein bisschen beschränkt;)

  8. grapf

    @Kerstin: beschränkt? Küken? Hä?! Wieso denn?
    Wenn man draußen in Bewegung ist und sowieso hin und wieder mal anhält und absteigt vom Rad um nach dem Kind zu sehen, dann ist es eigentlich gar nichts besonderes, mal eben nach der Knipse zu greifen und draufzudrücken. Klar, Handschuhe aus ist nicht so richtig lustig bei der Kälte, das geht auch nur ganz kurz, aber ich mach dann auch nich viel Geschissele. Drei-, viermal draufdrücken und gut, schnell wieder wegpacken und noch schneller Handschuhe wieder an, Schal hochziehen und weiterfahren…

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