f*ck the spammers

Neuerdings bekomme ich wieder jeden Tag vier bis fünf Mails von der genialen Software Spam-Karma, in denen mir jeweils von der automatischen Löschung von zich Spam-Kommentaren hier und im Berlin guide berichtet wird. Entweder irgendwelche Online-Kasinos oder Apotheken. Mich würde ja mal ganz im Ernst interessieren, ob es auch nur 1 Spam-Opfer gibt, daß nach so einem Kommentareintrag im eigenen Blog beginnt, Blackjack zu spielen oder in einer Übersee-Apotheke Schwanzverlängerungsmedikamente zu ordern.
Wenn aber nicht – und überhaupt – wozu alldas?!

Ich traue mich gar nicht mehr mich daran zu erinnern, wie schön es damals war, als man seine eigene Mailadresse noch mit mailto-Link auf die Homepage pappen konnte, als man sich noch über jede Mail freute und sei es auch nur ein Newsletter. Oder wie genial die ersten Erfahrungen mit Trackback waren. Wie schön könnten Blogs darüber vernetzt sein!

Stattdessen verschwendet man heute seine Zeit mit der Installation und Wartung von Filtern und hat all den Komfort auf der HP – selbst das Mailformular – wieder abgeschaltet. Neuerdings funktioniert ja nicht einmal mehr der Popup-Blocker des firefox zuverlässig. Diverse Blogs sind schon von aufpoppenden Werbefenstern verseucht. Das Internet wird sich selbst vernichten, wenn es so weiter geht. Aus einer endlosen Popup-Rückkopplungswiederholungsschleife wird es sich mit einem widerlich dreckigen Knall in häßlichen graugiftgrünen Rauch auflösen. Jawoll. Übrig bleiben werden natürlich die Spammer mit angekohlten grünen Gesichtern, aber schon im Anschlag für neue Attacken gegen alles, was sich noch regt.

Whynachz-Bakery


Am Vorabend des ersten Atzwentz wird, nachdem die wesentlichen Teile der Wohnung mit Sternchen, Lichterketten und allerlei Transparenten geschmückt worden sind, die Küche zum Mittelpunkt des Geschehens: die ersten Plätzchen werden gerührt, genascht, ausgerollt, genascht, ausgestochen, genascht, aufs Blech verteilt und ab in den Ofen.
Wie das duftet!

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Der letzte große Kran


Auf der Kaufland-Baustelle wurde heute der letzte große Kran mit Hilfe eines noch größeren Autokrans Stück für Stück demontiert. Erstaunlich aufwendig, erstaunlich langwierig – und seltsam traurig. Auch wenn das, was da gebaut wird, nicht meine Zustimmung findet, so hat die Baustelle an sich ja schon was! Man lebt seit vielen Monaten mit diesem Anblick, die Kräne waren seit dem Frühjahr im Einsatz und man hat hat ihnen oft und gern zugeguckt.

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Sangmartin


Ist schon wieder ein paar Tage her, daß die Kinder zu Sankt Martin singend durch die Straßen zogen. Die einen baten dabei um Süßigkeiten, die anderen um Spenden für Nicaragua.
Und dann war Laternenfest im Kindergarten, womöglich zum letzten Mal. Sofern LiSi nächstes Jahr in die Schule kommt. Mit seltsamen Gefühlen singt man die Lieder mit, die man nicht eigentlich gern singt, aber –

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Im Studio photographieren

Es war mal Zeit für eine neue Erfahrung:
mal nicht einfach nur im Nebenhergehen, Vorweglaufen oder irgendwo rumstehen eben nur knipsen, was vorbei kommt, sondern so richtig nach Anfrage Vorbereitungen treffen, einen zusätzlichen Baustrahler (mit Ständer) kaufen, mir Gedanken über Hintergründe machen, Beleuchtung und Bildaufbau – und dann mein erstes selbst organisiertes und verantwortets Photo-Shooting unter so etwas wie Studiobedingungen gewagt.
Weia, war das aufregend. Mein Modell kannte ich vorher nicht. Per Mundpropaganda haben wir zueinander gefunden und telefonisch knapp besprochen, was sie möchte und was ich zu bieten habe. Je näher der Termin rückte, desto unsicherer wurde ich, ob sich das, was ich mir so vorstellte, in dem kleinen Kellerraum, den ich als Studio auserkoren hatte, überhaupt verwirklichen ließe.
Da die Zeit zum Beschaffen eines richtigen Photo-Hintergrundes (aus Stoff oder Pappe) nicht reichte, machte ich einfach eine Wand des Raumes weiß, räumte davor soviel Platz wie möglich frei und postierte die Baustrahler davor. Dann noch einen Stuhl mitten auf die freie Fläche, Musik an – und fertig war die Studio-Umgebung.
Und dann ging’s los. Nach einer ziemlich kurzen Aufwärmzeit hatten wir uns aufeinander eingestellt und eingeschossen. Gut 2 Stunden und gut 200 Photos später saßen wir vor dem Monitor und die aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln photographierte junge Dame klickte sich durch all die Abbilder ihrer selbst.
Ich war völlig fasziniert, mein Blick zwischen ihr auf dem Monitor und ihr in echt hin und her wechselnd. Wie sie sich von Bild zu Bild veränderte und im Verlauf des Shootings immer lockerer und offener wurde – und wie sie davor saß und sich selbst dabei zusah. Mit so einem ganz besonderen Lächeln!
Natürlich fielen mir gnadenlos sofort all die technischen Fehler auf, die ich gemacht hatte, von Unterbelichtung über falsch gesetztes Licht bis zu völlig unscharfen Bildern war alles dabei.
Aber das tat denen, die gut geworden sind, keinen Abbruch. Und da waren einige dabei, die mir unwillkürlich Begeisterung entlockten (demnächst im Photo-Blog).
So waren wir uns ausgesprochen einig darüber, daß es enorm Spaß gemacht hat und daß wir beide mit dem Ergebnis völlig zufrieden sind.
Bald geht’s weiter: mit der Arbeit am Hintergrund. Und mit neuen Bildern.

Gegen Traffic- und Bilderklau

Man freut sich ja immer erstmal, wenn die Besucherzahl im Photoblog zu steigen scheint, wenn der verbrauchte Traffic immer mehr wird. Bis man irgendwann an die Grenze kommt, wo man draufzahlen muß.
An dem Punkt war ich irgendwann im Frühjahr. Daraufhin unternahm ich 2 Maßnahmen:

  • ich erhöhte meinen zulässigen Traffic-Verbrauch bei meinem Provider, insgesamt dreimal!
  • ich ging in den Server-Logs auf die Suche nach “Verbrauchern”

Mein Provider Candan zeigte sich bei der Erhöhung des Traffic-Volumens sehr kulant (wie auch sonst immer!).
Die Server-Logs zeigen mir immer wieder diverse Foren, aus denen meine Seiten ungeheuer oft aufgerufen zu werden scheinen. Bei einigen ist es fast unmöglich genauer zu ermitteln, was da eigentlich verlinkt ist. Bei anderen sind ganz eindeutig Bilder verlinkt, direkt, zu Lasten meines Traffics.
Ein gar nicht mal soo aktueller Artikel zum Thema in Manuela Hoffmanns wunderschönem Themenblog pixelgraphix brachte mich auf den Trichter, den Bilder- und damit Traffic-Klau per Zugriffssteuerung in der .htaccess zu unterbinden.
Das hab ich gestern mal eingebaut. Überall. Eine der Folgen könnte sein, daß meine Blogs in Feedreadern nun nicht mehr bebildert sind. Sollten weitere Nebenwirkungen auftreten, wäre eine entsprechende Nachricht äußerst nett!

Danielowski gibt das Kettchen ab

Wir atmen ganz tief und bewußt ein.
Jürgen Danielowski, seit 2000 Göttingens Oberbürgermeister, gibt kund und zu wissen, daß er aus persönlichen Gründen bei der Wahl im nächsten Jahr nicht erneut kandidieren wird.
Wir atmen ganz tief und langsam und bewußt wieder aus.
Nun lassen wir es ganz behutsam zu, in uns hineinzufühlen und auf unseren Pulsschlag zu horchen.
In der Tiefe unseres Selbst macht sich eine wohlige Entspannung breit.