Domains im Ausverkauf

Mein lieber Provider hat seinen treuen Kunden ein Sonderangebot für de-Domains gemacht, das man kaum ablehnen kann. Ich könnte also einen langgehegten Wunsch wahrmachen und diesem Blog hier endliche eine “richtige” eigene Domain verpassen.
Mal vorsichtig in die Runde gefragt: würde sich davon irgendjemand hier vergraulen lassen?
Und wenn nicht: Vorschläge? Wünsche?

Dieser Beitrag hat 27 Kommentare

  1. melle

    Was ist an einem Blog unter einer TDL besser als der jetzigen URL? :-) Ich habe meine andere Domain auch nur, weil sie kürzer ist und sich mündlich besser überliefern lässt.
    Vergraulen lässt sich davon nur guhgel, aber mit entsprechenden rewrite-rules sollte das kein Problem sein.

  2. Hallo,Grapf.
    Ishinottie aus Japan, Mein computer nicht practich.
    Ich kann nicht spreche Deutch..(-_-;)
    Humm, I see many bridge system which connect Japanese
    and English but not for German. Anyway If my understanding is correct, the special offer from your provider doesn’t fit your needs, right? I have same experiece as you have now.
    ..little Sympathy. Hope this thing will not let you discourage much.

  3. grapf

    @melle: besser ist daran erstmal gar nix. Es ist das Spiel mit Namen, das mich reizt. Für mich sind Namen mehr als Schall und Rauch, haben immer eine tiefere Bedeutung. Darum geht’s. :-)
    Deinen anderen Domainnamen finde ich da übrigens sehr gelungen.

    @Ishinottie: your understanding was just not correct ;-) My provider’s offer just fits my needs, it’s just me now to find a fitting name…
    But it doesn’t discourage me at all. Thanx for your sympathy :-)

  4. hildi

    Ich bin ja kein Freund von Namespacepolution. Gewundert hat sich mein RSSOwl, als das BerlinBlog plötzlich “weg” war. Schön fänd ich, wenn es generell Links zu den Feeds gäbe. Ich musste mir das RSS jetzt aus dem HTML-Text raussuchen. Das ist für echte Blogger kein Problem, für reine Blogger (ohne grossen Technischen Background) könnte das aber problematisch sein.

    Grüße
    Thomas

  5. grapf

    Ich muß ja zu meiner Schande gestehen, daß RSS für mich ein Fremdwort ist. Da hab ich nach wie vor nix mit am Hut. Ich biete das an, weil WordPress das eben mit dabei hat. Aber nutzen tu ich’s nicht. Deswegen war es mir nicht klar, daß das Probleme macht.
    Bitte vielmals um Enschuldigung!

  6. Liz

    Ich lese nach wie vor hier … ob so oder so. Mal rufe ich direkt auf und schaue nach, mal lasse ich meinen Feedreader gucken … kommt drauf an, wo ich gerade bin.
    Warum willst du das Blog nicht lassen, wo es ist? Ich habe eine Homepage mit meinem Realnamen und das “objektiv betrachtet”. Auf der HP wollte ich mein Blog nicht haben, weil ich nicht wollte, dass Kollegen mitlesen. Wenn du keinen derartigen Grund hast, dann lass doch einfach alles so …
    meint Miss Liz ;-)

  7. Peter

    Content ist wichtiger als Domains. Und es gibt
    inzwischen wohl mehr ‘gute Domains’ als ‘gute Inhalte’.
    Andererseits steht Spiel & Spaß natürlich auch eine
    Rolle, – und da ist alles erlaubt.
    Aber mir gefällt die Subdomain wie sie ist.

  8. grapf

    Sag doch mal bitte, Miss Liz, was für 1 Feedreader nimmst denn du und wie geht das und was ist daran toller als die Seiten direkt aufzurufen?

  9. grapf

    @Peter: mit den guten Domains und den Inhalten geb ich dir sofort recht, ist genau mein Eindruck.
    Vielleicht sollte ich hier auch meine Zeit besser für Recherche und gute Texte nutzen als für Namenknobeln.
    *grübel*

  10. Liz

    Ich nutze den RSSOwl (http://www.rssowl.org/), Herr Grapf!
    Was daran toller ist, als die Seiten direkt aufzurufen? Nun, man braucht die Seiten erst gar nicht anzusurfen, wenn keine neuen Einträge seit dem letzten Besuch gemacht wurden. Der Feedreader zieht sich, wenn die Blogs erst mal geladen sind, die “Updates” der Seiten automatisch. Man kann auch gleich entscheiden, ob man den Beitrag kommentieren möchte, da man den Inhalt des Beitrags im Reader sehen kann. Mittlerweile kann man sogar schon (bei manchen Blogs) die Kommentare im Reader beobachten.
    Also ich finde es sehr komfortabel, vor allem, wenn man viele Blogs in seiner Blogroll hat.

  11. rolf

    RSS ist schon praktisch für den Leser. Aber die optische Gestaltung eines Blogs geht i.d.R. dabei verloren.

  12. hildi

    RSSOwl ist ein sehr guter Tipp. Prima, dass ich da mal wieder mitreden kann. OSSOwl läuft wohl auf so ziemlich jeder Plattform und bei mir auf Arbeit unter Linux.

    Liz hat das sehr gut zusammengefasst. Es geht vor allem darum, einen schnellen überblick zu haben. Das verlieren der Formatierung muss nicht immer ein Nachteil sein. Bei vielen RSS-Feeds geht es mir um Inhalte und die kann ich auch schon in einer Zusammenfassung vorher checken. Wenn beim Herrn Grapf und Co was neues da ist, klick ichs an und habs im Browser.

    @grapf: Hast Du Dich nie gewundert, wie so schnell auf Deine Einträge z.T. reagiert wird? Wir sitzen ja nicht ständig da und machen Reload, Reload, Reload…. :-)

    Alles, was Du dem ambitionierten RSS-Nutzer geben musst, ist ein Link zur RSS-Seite, die schon ganz brav als Metainformation dabei steht, also so, wie es ganz hervorragend auf dieser Seite hier gemacht ist (RSS 2.0).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Rss erzählt etwas über technische und gesellschaftspolitische Hintergründe. Auch ein Eintrag Deiner Blogs in den im Artikel genannten RSS-Verzeichnissen wäre gut, weil so vielleicht noch mehr Leute auf Deine Angebote aufmerksam werden, womit wir wieder beim Inhalt sind.

    Ich denke, dass alle hier lesen und sich beteiligen, weil es hier was zu lesen gibt, weil man hier was lernen kann und weil es ein sympatisches Eckchen im Internet ist. Die wenigsten werden hier sein, weil der Domainname so toll ist :-)

    But Boyz need Toyz!

  13. grapf

    Danke!
    Echt gezz, vielen Dank!

    Mir ist da einiges klar geworden, was ich bislang nie durchschaut habe. Und nach ersten irgendwie gescheiterten Versuchen gestern mit RSSOwl und ähnlichen Produkten hat mich Herr Dahlmann auf Bloglines gebracht, diesen Online-RSS-Reader. So wie der Herr Dahlmann drüber schreibt, so geht mir das auch, gerade.
    Bin ganz hin & wech :-)

  14. typ.o

    rss ist böse. komprimiert noch mehr information in die gegebene zeit, klaut design und macht alle gleich. FÜR das direkte aufrufen der urls! WEG mit rss!

  15. grapf

    Ein Fanal ist das ja, Herr typ.o!
    Aber Sie haben schon recht, es macht den Gleichmacher, das rss, layouterisch ist dann alles gleich tot.
    Auf den direkten Aufruf der URLs will ich aber eh nicht verzichten, allein schon um zu zeigen, daß ich da war.

  16. rolf

    also wenn man die Kulturfrage “RSS oder Design” gern in aller Breite nachlesen möchte, da gab es im letzten Mai mal ne erbitterte Diskussion mit über 100 Kommentaren :-)

  17. hildi

    Seltsam. Ich dachte, dass das klar sei. Aber auch TV-Fernbedienungen kann man falsch oder richtig benutzen. Leider habe ich jetzt überhaupt keinen Bock auf lange Threads zu RSS. Gerade im IT-Security-Bereich haben wir hier Anwendungszwecke, die hochgeradig interessant sind.

    Nur kurz dazu, wie ich RSS benutze: Hier auf Arbeit läuft ein RSSOwl. 90% der RSS-Watches sind irgendwelche technischen Bloggs. Das Design von denen ist mir insofern völlig schnuppe, weil es darum geht, auf dem Laufenden zu sein. Ferner gibts dann noch so Infos der Welt (Tagesschau.de etc. pp.).

    Jetzt kommt es darauf an. Ich sehe links, dass es zwei neue Einträge auf Timos Weblog gibt. Jetzt benutze ich natürlich nicht RSSOwl zum lesen dieser nachrichten, sondern zum Öffnen meines Firefox, wo die Nachrichten erscheinen.

    Resultat: Ich sehe Timos Seiten mit dem gewohnten total unspektakulären Design ;-) und bin schnell auf dem Laufenden. Für Heise.de oder Golem ist es doch aber relativ wurscht, wie die Seiten da Designt sind. Die Mitteilung über den 40.000.000.000.000ten Wurm kann ich mir auch rein Text reinziehen und spare mir auch noch die 8.000 Werbeeinblendungen auf der Site (denfalls meistens). Hierfür gibt es überigens auch rein textbasierte RSS-Reader, die in der Console laufen und durch ein minimalistisches Nulldesign glänzen (snownews sei hier genannt).

    Zusammengefasst: Wie immer kommt es auf den Anwendungsfall an. Eine Technologie kann fast immer gut oder schlecht genutzt werden.

    Macht was draus!

  18. rolf

    ja, kommt immer drauf an, was man draus macht…
    für komprimierte u.A.Infos ist RSS optimal.
    Der Link auf die Diskussion klingt vielleicht etwas billig; aber die Kommentare sind z.T. ganz interessant.
    Etwa im Zusammenhang mit Blogs und Datenschutz z.Bsp.:
    “aber: ich kann den autor diese beitrages verstehen.
    und: in zeitungen, büchern etc. konnte keiner nachprüfen, wer was wann wie liest. heute ist dies möglich. vielleicht ist das gar nicht so gut…”

  19. grapf

    Ich mach gezz mal den Größ-Köhler und nicke nach allen Seiten. Eine Tätigkeit, die mir so richtich im Blute liecht…

    Seltsam, daß so ein eher kühl-technisches Thema soviel Ideologie um nicht zu sagen Glaubenskriegsbereitschaft auf den Plan ruft.
    Vielleicht liegt es daran, daß bei Blogs das Private mit dem Öffentlichen und das vermeintlich Objektive mit dem klar Subjektiven an- und ineinander gerät. In Blogs wird deutlich, daß Nachrichten nie objektiv sind, deshalb aber keinesfalls Unwahres schreiben. Beim Lesen in Blogs und auch beim Schreiben eigener Artikel wird man ständig damit konfrontiert, daß die Wahrheit aus vielen Mosaiksteinen besteht, die man auch noch alle aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen Lichtsituationen betrachten kann.
    Dabei leistet RSS eine gewisse technische Hilfestellung, deren größte objektive Schwäche ist, daß sie wesentliche subjektive Aspekte der Informationen nicht übermittelt.

    Oder so.
    (Mir ist grad so nach Schwafeln…)

  20. grapf

    @Kristof: danke! Die is ja sogar noch frei… ;-)

  21. rolf

    “Oder so.
    (Mir ist grad so nach Schwafeln…)”
    liegt vielleicht am guten Wetter, Freitag oder so
    bin sonst auch nicht so kommentarfleissig :-)

  22. Kristof

    Noch! Mach fix …!

  23. hildi

    Grapf! Was hast Du denn hier losgetreten? Du kannst doch nicht einfach kontroverse Themen auch noch größtenteils sachlich diskutieren? Sowas ist überhaupt nicht in!

  24. rolf

    wirklich wichtige themen werden nicht sachlich diskutiert. emotionalität garantiert aber auch keine wichtigkeit.
    die welt ist kompliziert.
    nun werde ich mich aber nicht weiter vom rss-reader an meinen sachlichen budgetrechnungen ablenken lassen.

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