diese kleinen zärtlichen Momente

wenn man nachts an das Bett des Kindes tritt. Nur gerade so viel Licht ins Zimmer lassen, daß man nicht über Schulranzen, Legoeisenbahn oder aktuell bearbeitete Kunstwerke stolpert. Dann hocke ich mich vor ihr Bett, erahne ihr still schlafendes Gesicht, vor meiner Nase ihr linker Arm, der – weit übers Kopfkissen hinaus – aus dem Bett ragt. Ich küsse ihren Finger, ganz leicht nur, damit sie nichts davon merkt, und schleiche mich wieder hinaus.
Unwillkürlich atme ich ganz tief ein.