Kleines Fest in Herrenhausen

Autobahnauffahrt Göttingen rauf und Autobahnabfahrt Göttingen Nord wieder runter. Einfach zu voll. Dazu Regen. Erst ein bisschen, dann, allmählich, immer mehr. Die B3 ist nicht voll, aber immer ein Träumer vor einem, den man nicht überholen kann, wenn man nicht lebensmüde ist.
Etwa zweieinhalb Stunden Fahrt also bis Hannover.
Ankunft im Regen.
Einlass in den Großen Garten in Herrenhausen zum Kleinen Fest.
Knapper Rundgang durch die Grotte von/für Niki de Saint Phalle – sehr nett da drin: schön bunt und lebensfroh. Prall rund eben.
Der große Garten in grau. Hab ich so auch noch nicht gesehen vorher.
Viele Leute mit Regenschirmen.
Kein Programm außer am Eingang.
Eine kleine Kleinkunstgruppe in französischen Soldatenuniformen, mit Kanone.
Danach Lautsprecheransage: Abbruch des Festes wegen fortgesetzten Regnens sowie Fehlen der Aussicht auf Wetterbesserung. Geld zurück an der Kasse.
Kinder eh schon durchgeweicht, also schnell zurück ins Auto. Was bei der Entfernung vor Ort auch noch mal eine Viertelstunde Fußmarsch bedeutet. Im Regen.
Rückfahrt nach Göttingen dann Autobahn. Erstaunlich gute Laune. Dank Frankie goes to Hollywood im Wechsel mit den wilden Hühnern und der Liebe (von der Frau Funke). Sehr hörbar gelesen von Fritzi Haberland. Angenehm und bewegend.
Wenn nur der Regen nich wär. Gäb’s zwar auch nicht diese schönen Lichtspiegelungen auf der Fahrbahn, stattdessen man sähe aber, wohin man fährt. Was irgendwie beruhigend wär.
So aber: aus der Gischt – in die Gischt. Vor dem Lastwagen ist hinter dem Lastwagen.
Irgendwie ist man immer verwundert, doch wieder heil nach Hause zu kommen, dann.

Diese Gelassenheit, mit der man diesen Reinfall quittiert. Erstaunlich.

Wolken Wolken Wolken

©2004
Nur ein Gewitter mehr, das wieder einmal haarscharf an Göttingen vorbei zog. Gestern.

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Gewitterschäden

Gewitterbaum
gab es in Göttingen in der letzten Woche reichlich. Von umgestürzten Bäumen bis zu zahlreichen abgebrochenen Ästen. Und das alles schon ohne Tornados.

Was für ein Sommer!

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Wahnsinnswetter gestern

Nach einem Sommervormittag, der diesen Namen verdiente, folgte ein Gewitternachmittag und -abend, der Abenteuerlust, Wettergeilheit und romantische Bedürfnisse ebenso erfüllte, wie er für manchen Baum und ungezählte Äste den Garaus bedeutete.
Scheinbar harmlos fing es an, steigerte sich aber in kurzer Zeit zu einem beeindruckenden Spektakel!

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Neuer Webspace

Mein Provider, Herr Candan, hat meine Wünsche erhört und bietet nun ein Webspace-Paket an, auf dem man PHP mit ausgeschaltetem safe-mode nutzen kann. Fragen Sie mich nicht, was das nun technisch tatsächlich bedeutet. Die Wirkung ist, dass zahlreiche PHP-Scripte nur mit abgeschaltetem safe-mode funktionieren, z.B. gallery, aber auch das wordpress-plugin, mit dem ich hier meine Mini-Photo-Galerien in die Postings hineinbauen kann, ein feature, das ich absolut genial finde und dass dann also demnächst noch besser funktionieren wird…
Voraussetzung für den Spaß ist lediglich der manuelle Umzug meiner gesamten Site auf einen anderen Server.
Ein Satz, den man in 7 Sekunden schreibt und der dann ziemlich viel Arbeit bedeutet. Gestern Abend, zwischen Kinder Beaufsichtigen und Rasenmähen, beim Essen machen und über das seltsame Wetter staunen, begann ich, erstmal die ganze grapf-site vom bisherigen Webspace down zu loaden. Und das kopfbahnhof.net auch noch. Das hat ein Weilchen gedauert. Trotz neuem schnellerem DSL.
Erste Upload-Versuche auf den neuen Webspace machten schnell klar, dass das gesamte Unterfangen einige Tage in Anspruch nehmen wird, weil nach dem Upload auch noch einiges zu konfigurieren ist, all die Datenbank-Einstellungen zB., die Subdomains, die auf andere Verzeichnisse zeigen werden etc etc etc.
Gleichzeitig eine dann doch willkommene Gelegenheit einmal aufzuräumen, neu zu strukturieren, etwas Plan in das “Imperium” zu bringen ;-)

Wenn Sie, liebe BesucherInnen, also in den nächsten Tagen Fehler bemerken, plötzlich von 404-Meldungen aufgeschreckt werden, haben Sie bitte etwas Nachsicht und geben Sie mir Bescheid, wenn die Fehler am nächsten Tag nicht verschwunden sind. Das wär sehr nett!
Nach Abschluss des Umzugs wird dann zunächst hoffentlich alles wieder so aussehen und funktionieren wie vorher – dann aber mit neuen Möglichkeiten, die ich im Verlauf der nächsten Monate testen und Ihnen zur Verfügung stellen werde.

birkhuehner.jpg
Erinnerungen, heißt es, sind wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeit. Wenn man Bilder wieder vor Augen geführt bekommt, die einmal Eindruck hinterlassen haben, dann aber doch in Vergessenheit geraten sind, wird dies besonders deutlich. Ein gewisses déjà vu stellt sich ein, mit realem Hintergrund. Die Erinnerung an Gefühle schimmert plötzlich durch. Womöglich ist man auf einmal wieder Kind und würde gern die Hand des Vaters in die eigene nehmen, sich führen lassen, Schutz und Sicherheit suchen, Orientierung finden.