Allein mit Kindern

fühlt man sich auch manchmal überhaupt allein. Es ist so anstrengend, ständig auf der Hut zu sein, verantwortlich zu sein, hinterher zu sein, nicht unbedingt, dass sie keinen Blödsinn machen, sondern dass sie machen, was sie machen sollen. Denn kaum hat man 5 Minuten nicht hingeguckt, sitzen sie da und träumen vor sich hin.

Aber dann gibt es doch auch wieder so große Momente, wo sie von sich aus mit anpacken, Dinge tun, mit denen man nie gerechnet hätte, Verständnis zeigen, wo man immer dachte, das raffen sie noch gar nicht – oder einen plötzlich einfach in den Arm nehmen.
Einfach so.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. grapf

    1. JeaMuc schrieb am 17.05.2004:

    Aber sind es nicht genau diese Momente, die einen für alles andere entschädigen?
    Bei dem und träumen vor sich hin dachte ich spontan “… dann lasst sie doch ein bisschen träumen. Sie haben bestimmt soo viel so ganz anderes im Kopf. Sind doch Kinder.” Aber sicher müssen sie auch lernen, dass man nicht immer nur tun kan, was man will. Dass man Pflichten hat und Aufgaben übernehmen muss.

    Trotzdem kann ich mich der Vorstellung nicht erwehren, das Kind zu fragen, wovon es träumt, was es beschäftigt um mir aber im gleichen Augenblick auch dessen bewusst zu sein, dass Eltern dafür einfach nicht immer den Nerv haben.

    Aber sind es nicht trotzdem diese großen Momente, die einen für alles andere entschädigen?

    2. grapf schrieb am 18.05.2004:

    Doch, sind sie.
    Auch.
    Das Kind fragen, wovon es träumt, ist eine sehr romantische Vorstellung. Würde ich gerne mal, wenn ich in so’ner Situation Zeit & Nerv habe. Und es kommt sogar vor, dass ich’s tu.
    Aber sie träumen etwas zu oft und ausdauernd, als dass man das zur alltäglichen Einrichtung machen könnte ;-(

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