Die Kanalarbeiter sind los

Eine beängstigende auffällige Haufenbildung seltsamer Fahrzeuge und um sie herum in der Tiefe der Kanalisation arbeitender Menschen ist seit einigen Tagen in Göttingen zu beobachten.

Meist gleich mit einer Armada von drei oder vier großen LKWs rücken sie an, öffnen Kanaldeckel, steigen in weißer Schutzkleidung und mit Gasmasken hinab, verlegen dicke Schläuche in die Eingeweide der Stadt und lassen es allerorten dampfen, dass einem ganz schwummerig wird. Morgens zwischen sieben und acht fangen sie an und abends hören sie nicht vor zehn auf.

Dazu dann diese wimmernden Geräusche im Dunkeln, als würde der endgültige urbane Gruselfilm gedreht. Die entstehen durch Blasen und Saugen vorsichtshaber nicht näher definierter Gase und Flüssigkeiten, mit denen die Kanalrohre gereinigt und durchgecheckt werden. In den Lastwagen aufwendige Armaturen, Computer, flimmernde Monitore, auf denen Dinge visualisiert werden, von denen man nicht sicher ist, ob man sie wirklich sehen möchte.
Die Männer arbeiten konzentriert. Sie scheinen zu wissen, was sie tun. Warum lässt man sich davon nicht beruhigen?

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Blogs testen

Eigentlich wollte ich heute in Ruhe das Update von gizmo aufspielen und testen. Da war ich aber wohl doch schon zu müde für. Auf meiner Testinstallation zerhackte das Update jedenfalls alles so gründlich, dass ich online denn doch lieber erstmal lasse, was ist.||break||
Außerdem habe ich wordpress ausprobiert, nun schon zum zweiten Mal. Es hat einen gewissen spröden Charme. Besonderen Spaß macht es übrigens, sich durch den breiten Design-Fächer zum Teil außerordentlich schicker Templates für WordPress durch zu klicken.
Aber seltsam, dass keins dieser Blogtools (auch pMachine übrigens) sich wirklich problemlos installieren lösst. Irgendwas hängt immer. Und sei es nur, dass aufgrund mangelnder Verzeichnisberechtigungen auf dem Apache-Server die Konfigurationen nicht speicherbar sind.
Unbedingt noch testen möchte ich b2evolution. Dem fehlen zwar sicher einige Features, die gizmo liebenswert machen, aber es sieht arg gut aus…

Was wäre Internetz, wenn man da nix zu spielen hätte!

Gebaggert und tiefgebohrt

wird am Amtshaus und am grapf°log gleichermaßen.
Sonst gibt es hoffentlich schon den einen oder anderen Unterschied ;-)
Den einen oder anderen Rösselsprung mag man dem Autor bitte nachsehen. Was Design und Bezeichnung dieses Blogs anbelangt. Die Farbgebung ist sicher noch nicht endgültig, die Seitenaufteilung auch nicht.

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Abholzaktion auf Leineberg

Einmal mehr durfte das Göttinger Grünflächenamt Feingefühl zeigen, als es darum ging, das kleine Waldstückchen zwischen Leineberg und Bahndamm zu pflegen. Wie die Axt im Walde haben sie sich aufgeführt, die Experten.

Was sie hinterlassen, ist ein Bild der Verwüstung, vor dem man letztlich fassungslos steht und sich fragt, welche Wut zu so einem Ergebnis geführt haben mag.

Radler-Falle


Besonderes Hobby von Straßenbaufirmen scheint es zu sein, aufgerissene und vorläufig fertiggestellte Straßenabschnitte nur halbherzig abzudecken und damit auch nur beinahe wieder befahrbar zu machen.
Für Radler ein beachtlicher Genuss.
Wenn so ein Zustand wie hier in der Elbinger Straße (Göttingen-Südstadt) bereits ein halbes Jahr andauert, bleibt nur die weiträumige Umfahrung, außer natürlich, man ist einer der ganz Harten.

Einträge unsichtbar

Schon lustig das. Jedenfalls, wenn man es erst einmal herausgefunden hat. G!zmo bietet eine Statistik-Funktion zum Referreranzeigen und so. Aber wenn man die einschaltet, kann man die Artikel- bzw. Kommentarseiten leider nicht mehr sehen. Sie werden bei Aufruf unsichtbar. Also musste ich dieses Feature leider wieder ausschalten. Bestimmt hat der Patrick den Fehler schon gefixt und beim nächsten Update…

Es bleibt spannend

Ein laufendes System (das alte grapf°log) einfach zu beenden um ein neues anzufangen (dieses hier), ist ja schon ein Wagnis. Zumal die Installation von g!zmo, der Blogsoftware, die dem goe.log technisch zu Grunde liegt, nicht gerade trivial ist.
Aber dank fleißigem Mailem zwischen dem Entwickler und mir wird es doch allmählich.
Die Usability soll auf jeden Fall noch so verbessert werden, dass das Blog auch mit 800 * 600 erträglich anzuschauen ist. (Ich will mir doch nicht meine liebsten LeserInnen vergraulen…!)

Tageblatt powered by

Entweder gibt es aus Göttingen eigentlich nichts mehr zu berichten, oder das GT ist neuerdings auf Zigarettenreklame angewiesen.Was hat so ein Artikel im Lokalteil einer Lokalzeitung zu suchen?!
Schon letzte Woche sorgte ein reißerischer Artikel über Auto-Prototypen der Marke mit dem Stern, die in der Stadt gesichtet wurden, für Aufregung und Ärger.
Da hatte man sich seinerzeit so über den Wechsel der Lokalchefredakteurin gefreut. Warum eigentlich, fragt man sich jetzt.

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Erst bauen dann wieder aufreißen



Altes Spiel, immer wieder neu, immer wieder gut. Dieser formschöne und ästhetisch beachtliche Radweg wurde erst vor wenigen Monaten fertig gestellt.

Vorläufig, wie man sieht. Denn mittlerweile ist er auf einer Gesamtlänge von knapp 500 Metern wieder 5 mal aufgebuddelt. Eine bemerkenswerte Leistung.

Eine ideale Strecke, um sich auf den Riesenslalom der nächsten Saison vorzubereiten.Vermutlich hat sich hier einmal mehr die Marketingabteilung der Stadt durchgesetzt.

Güterbahnhof, Vorplatz


Und dann ist er auch schon seit Jahren stillgelegt. Schließlich rollen Güter nicht auf Schienen sondern auf Straßen. Herr Stolpe wird es nicht müde, diesen Zustand weiter bis in alle Ewigkeit festzuzementieren.
Immerhin gibt es in Göttingen rege Bemühungen, das verwaiste Bahngelände als Güterverteilzentrum wieder zum Leben zu erwecken.