Fliegen

Im Urlaub: eine südseehafte Meereslandschaft, tiefblau bis türkis, gegliedert durch blendend helle Strandstreifen, lagunenhaft, wohlig warm, die Familie in sanfter Dünung plantschend – ein Traum.
Mit einem tiefen Ziehen in der Bauchgegend ich darüber fliegend, erst mit rudernden Armbewegungen, später auch ohne, in weiten Kurven, staunend über die Schönheit der Welt, überwältigt von dem Eindruck dieser Freiheit.
Hinauf, hinunter, dicht über die Gischt der Wellen gleiten und dann wieder steil hinauf an den Rand der Wolken.

Nichts behindert mich, nichts beschwert mich. Alles ist nur schön.

Zwischendurch stehe ich am Strand und erzähle, wie es sich anfühlt wieder zu landen: beruhigt einerseits, weil das Fliegen doch mit viel Aufregung verbunden, regelrechter Trennungsschmerz aber, weil wieder der Schwerkraft ausgeliefert.

Die Gewißheit im Traum, einfach wieder losfliegen zu können.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. drachen

    … der traum vom fliegen, bestimmt eines der ältesten themen überhaupt … (o:

  2. grapf

    Keine Frage, daß der Traum eigentlich unoriginell ist.
    Aber selten hab ich ihn so real empfunden und mich so drüber gefreut wie heut :-)

  3. drachen

    … ein so schöner traum kann gar nicht unoriginell sein (o:

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