MV

MV?
So nennen die Eingeborenen ihr Märkisches Viertel, eine 50.000-Seelen-Siedlung im Norden Berlins, kurz vor dem ehemaligen Ende der Welt. Ein bißchen sieht es immer noch so aus.
Dank der sehr netten und kompetenten Führung durch Freunde einmal rund um und einmal quer durch’s Viertel inclusive Überblick von oben erhielt ich eine ziemlich konkrete Vorstellung. Vage Erinnerungen an eine Stadtrundfahrt 1976 kamen auf, als man in Bussen zwischen den damals modernen Plattenbauten hinduchgekarrt wurde, nie aussteigen durfte, nie von sich aus fotografiert hätte –
und stets dachte: wie kann man es denn hier aushalten?!
Heute wirkt es völlig anders. Bewohnt, belebt, begrünt.
Aber sicher ist es auch eine Frage, mit wem man es erlebt.
Schön war’s.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. marc

    Ein guter Einstieg für einen 60-Minuten-Crash-Kurs ;-)

    Das gehört eben auch zu Berlin, wenn’s auch nicht so schön anzusehen ist.
    …aber was in Berlin schön ist loieg im Auge des Betrachters? ;-)

    Ein so unvoreingenommener Besucher ist ja auch mal eine nette Abswechslung.

    Liebe Grüße
    marc

Kommentare sind geschlossen.