23. November 2011
Morgentour

Auf dem Weg zur Arbeit gerate ich in örtliche Frühnebelfelder und kann es nicht lassen, weiter und tiefer dahin vorzudringen.
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Auf dem Weg zur Arbeit gerate ich in örtliche Frühnebelfelder und kann es nicht lassen, weiter und tiefer dahin vorzudringen.
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Morgens dichter Nebel, der an den Bäumen und den Pflanzen gefroren ist und alles mit einer dicken Schicht Zuckerguß überzogen hat. Während wir durch die Feldmark laufen, dringt allmählich die Sonne durch die weißen Schleier und erzeugt gerade in den vereisten Bäumen bizarre Gespensterbilder. Faszinierend auch das Windrad im Nebel, das von hinten beleuchtet einen Riesen-Schatten auf mich wirft.
Es fällt schwer überhaupt wieder reinzugehen.
Nachmittags mache ich eine Radtour zum Wendebachstausee. Die Luft ist kalt und ein klein wenig feucht. In ungünstigen Lagen ist der Rauhreif den ganzen Tag liegen geblieben, in einem Seitental des Wendebachs hängt sogar noch ein Nebelschweif. Der Sonnenuntergang färbt den ganzen Westhimmel in kitschige Farben. Die kahlen Bäume davor sorgen für kalte Finger, weil ich die Knipse nicht aus den Händen legen kann.
Ach ja!


Zum ersten Mal seit dreizehn oder sogar vierzehn Jahren, die wir an diesem alljährlichen Ereignis nun schon regelmäßig teilnehmen, sind wir ohne eigene Kinder mit von der Partie.
Ein sehr seltsames Gefühl.
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mit Fahrrädern durch blühende Landschaften: Kirschen, Weißdorn, Forsythien.
Und die relative Gewißheit, daß die Sonnenstrahlung selbst durchs Ozonloch lange nicht so gefährlich ist wie die radioaktive, die den Japanern diesen Frühling – und wer weiß, wie viele noch! – verhagelt.
Stellen Sie sich nur vor: es ist Frühling – und Sie dürfen nicht hingehen!