26. Januar 2005

Mond überm Leinetal

Johanniskirche, vom Wall aus

Gut sichtbar: die verkohlten Reste der Nordturmspitze.
Die wird auch nicht mehr lange so aussehen, denn die Gerüstbauer sind bereits wieder fleißig im Gange, den Nordturm einzurüsten, um ihn gegen Witterungsschäden abdecken zu können und die Renovierung vorzubereiten.

25. Januar 2005

Zuviel Salz in der Nase

ist etwas, was ich unter keinen Umständen empfehlen kann.
Der grippale Infekt, den ich jetzt seit einer Woche mit mir rumschleppe und der eigentlich soweit erledigt schien, beschäftigt immer noch meine Nasennebenhöhlen. Um dem beizukommen, mache ich Nasenspülungen. Wie ein Yogi, mit so einem kleinen Nasenkännchen. Ins eine Nasenloch rein, aus dem andern läuft’s dann wieder raus. Ist eigentlich gar nicht so unangenehm.
Nur wenn man einfach zu blöd ist, nicht nachdenkt und viel zu viel Salz ins Wasser tut, dann zieht plötzlich so ein derbe spitzer Schmerz die Nase hoch bis in die hintersten Hirnwinkel, die Augen werden auf einmal glutrot und scheinen aus ihren Höhlen springen zu wollen, die Beine fangen unwillkürlich an zu schlackern, man geht fast bewußtlos in die Knie, klammert sich ans Waschbecken und möchte auf der Stelle, daß das aufhört. Was es aber nicht tut. Nicht so schnell jedenfalls.
Man könnte es ein Verfahren nennen, das eins tatsächlich nicht braucht: das Drücken-Sie-diesen-Knopf-bitte-nie-wieder-Schild.

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